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DER KONSENS, DEN DU DIR SELBST SCHULDIG BIST

  • Autorenbild: Josi
    Josi
  • 7. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

WIE VIELE ÜBERLEBENDE SICH SELBST BERÜHREN UND DABEI VERSCHWINDEN

Ein GinkgoMinds Blog von Jo Oswin


Wie viele Überlebende haben gelernt, sich beim Sex zu dissoziieren –selbst wenn sie allein sind?

Darüber reden wir fast nie.Wir reden über Heilung durch Berührung. Über Selbstliebe durch Lust. Über das Zurückerobern des eigenen Körpers.Aber wir überspringen die Wahrheit: Dass für viele von uns nicht mal die eigenen Hände sicher sind.

Denn wenn du früh lernen musstest, dich abzukapseln, um zu überleben, dann kann sogar deine eigene Berührung deinen Körper in Alarm versetzen.


SELBSTBERÜHRUNG IST NICHT AUTOMATISCH SELBSTKONSENS

Du zündest eine Kerze an.Machst Musik.Versuchst, dich zu spüren.Aber mitten drin merkst du: Du bist gar nicht da.

Dein Kopf driftet ab. Dein Atem wird flach.Du wirst schneller – weil fertig sein sich sicherer anfühlt als anwesend sein.

Du ahmst nach, was andere mochten.Berührst dich, wie sie dich berührt haben.

Du kommst zum Abschluss – nicht aus Lust, sondern weil du Ruhe willst.

Und niemand sieht es. Weil du diesmal allein bist.

Aber das heißt nicht, dass es einvernehmlich ist.


DIE SHOW GEHT WEITER, AUCH WENN NIEMAND ZUSCHAUT

Viele von uns wurden beobachtet. Bewertet.Beansprucht.

Und selbst im geschlossenen Raumhat unser Körper gelernt, zu performen statt zu fühlen.

Wenn du also die Tür schließt und deine Hand auf deine Haut legst,weiß dein Nervensystem nicht automatisch:Diesmal sind wir sicher.

Es erinnert sich an Eile.An Druck.An Vortäuschen.An Einfrieren.

Du kannst echten Schmerz nicht mit falscher Heilung überschreiben.


ECHTE LUST BEGINNT MIT DEM RECHT, ZU STOPPEN

Du schuldest dir keinen Orgasmus. Du schuldest dir Präsenz. Erlaubnis.Langsamkeit.

Die Frage: Was fühle ich gerade?Will ich überhaupt weitermachen?

Was würde sich gut anfühlen – nicht nur aushaltbar?

Und wenn die Antwort lautet: Ich weiß es nicht – dann ist auch das heilig.

Denn auf Verwirrung zu hören, ist ehrlicher als ein erzwungenes Ja.

Konsens beginnt nicht bei anderen. Er beginnt bei dir. Bei deiner Berührung, deiner Stimme, deinem Tempo.Darin, zu merken, wann du verschwunden bist.


🖤 COACHING-FRAGE FÜR DICH

WIE OFT BERÜHRE ICH MICH, UM MICH ZU VERBINDEN – UND WIE OFT, UM ZU FLÜCHTEN?

Beobachte dich. Dann probiere Folgendes:Das nächste Mal, wenn du dich berührst – tu es nicht, um zum Höhepunkt zu kommen. Tu es, um zuzuhören.

Lass deine Hand fragen. Lass deinen Körper antworten.

Kein Ziel. Kein Druck.Nur Fühlen.


In meiner Patreon-Community gehen wir genau da rein.Nicht nur in das, was uns angetan wurde –sondern in das, was wir selbst weiter mit uns tun.

Du verdienst einen Körper, der sich nach Zuhause anfühlt. Nicht nach Kriegsgebiet.

Nicht nach Bühne. Nicht nach Erinnerung. Einfach nur: Zuhause.


xx Josi


 
 
 

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